Dr. med Konstanze Schwiertz

Firma: madeka

Adresse:  Frickestraße 2, 04105 Leipzig

Über mich

Ich bin Ärztin in Weiterbildung auf dem Weg zur Fachärztin für Allgemeinmedizin und Gründerin von madeka – einer Plattform, die junge Mediziner abseits der dicken Fachbücher unterstützt und ihnen Information, Inspiration und konkrete Anleitung für Selbstfürsorge, Stressmanagement und Kommunikation bietet.

Ich erlebte meinen eigenen Berufseinstieg persönlich als sehr herausfordernd. Versagensängste und der Druck der Verantwortung führten irgendwann soweit, dass ich begann daran zu zweifeln, ob ich überhaupt weiterhin als Ärztin arbeiten möchte. Um die Liebe zur Arbeit mit den Patienten nicht aufgeben zu müssen, fing ich an mich mit Mindset, mentaler Stärke, Stressmanagement und Kommunikationsmodellen zu befassen. Schritt für Schritt bemerkte ich Fortschritte, fühlte mich sicherer und empfand wieder Sinn in meiner Arbeit.

Da ich mich – in dieser schweren Anfangszeit – nach Führung und Unterstützung gesehnt habe, gründete ich 2019 madeka um MedizinstudentInnen, sowie jungen Ärzten und Ärztinnen auf ihrem Weg zu begleiten und zu fördern.

Vita
  • 2009-2016 Studium Humanmedizin Universität Leipzig
  • seit 2017 stationäre und ambulante Weiterbildung zum Facharzt für Allgemeinmedizin
  • 2019 Gründung madeka

Knowledgebase

Erstmal wird man davon nicht so viel mitbekommen. Es gibt keine QM-Polizei, die in die Praxis kommt und kontrolliert, wie gut das QM umgesetzt wurde. Aber eine Praxis, die kein QM macht, bekommt ein ganz anderes Problem. Ich finde es sogar ein problematisch, dass so viele Anforderungen nur deshalb priorisiert werden, weil die Gefahr einer Begehung besteht. Was wirklich wichtig sein sollte ist, dass eine Praxis weiß, wo sie steht, Ziele hat und einen Plan, wie sie diese Ziele erreicht. Da ist es egal, ob wir über Hygiene, Arbeitssicherheit oder die Praxisentwicklung sprechen. Wer also kein QM macht wird es wahrscheinlich in subtilen Dingen feststellen. Die Zusammenarbeit flutscht nicht. Patienten beschweren sich. Aufgaben werden nicht zuverlässig erledigt. Frust steigt. Das muss nicht so sein. Das Gegenteil ist dann aber eher eine Zufallserscheinung.

Im QM geht es darum, sich klar darüber zu sein, wo man steht und ob man gerne dort weiter stehen möchte. Wenn Soll und Ist nicht zusammenpassen, sollte man aktiv werden. Wenn alles passt, dann darf man seine Abläufe gerne so beibehalten. Aber auch wenn alles läuft lohnt es sich, regelmäßig in die Selbstreflexion zu gehen. Wichtig ist, dass man rechtzeitig bemerkt, wenn es nicht mehr rund läuft und sich dann in einen strukturierten Verbesserungskreislauf begibt.

QM funktioniert meist dann nicht, wenn den Beteiligten das „Warum“ nicht klar ist und keine Transparenz über die Ziele vorhanden ist. Mitarbeiter arbeiten am Liebsten in Strukturen, sie wollen nur nicht das Gefühl haben, sinnlosen Strukturen zu folgen. QM wird oft missverstanden und deshalb in vielen Situationen als sinnlos empfunden. Meines Erachtens darf dem QM ruhig mal ein wenig Dramatik genommen werden. Das ist keine On Top Aufgabe, die den Menschen von seiner eigentlichen Arbeit abhält. QM ist eine strukturierte und systematische Herangehensweise an die eigenen Aufgaben, und man macht es automatisch, wenn man sicherstellen möchte, dass man ein konkretes Ziel erreicht. Das ist QM, wie ich es verstehe, lebe und vermittle.

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