Bettina Blum

Firma: ARZ.dent GmbH

Adresse: Sierichstraße 39| 22301 Hamburg

Über mich

Seit 1977 ist Frau Blum in und für Zahnarztpraxen tätig. Durch zahlreiche Weiterbildung zur ZMF, QMB und Betriebswirtin der Zahnmedizin auf der fachlichen Seite sowie im Bereich Coaching, GFK und Mediation im humanen Bereich ist Sie ein absoluter Gewinn für jede Praxis und steht diesen gerne mit Rat&Tat zur Seite.

Seit 1997 ist Sie selbständig als Referentin im Bereich Software Schulung und Praxisorganisation unterwegs.

Im April 2013 ist Frau Blum bei dem Projekt „die Entwicklung der ersten zahnärztlichen webbasierten Praxisverwaltungssoftware“ heute teemer, eingestiegen. Seitdem arbeite Sie intensiv an der Weiterentwicklung von teemer mit. In Ihrer aktuellen Funktion als Key Account Managerin betreue Sie große Praxisstrukturen und das Partnermanagement.

Meine Leidenschaft für Struktur, klare Aufgabestellung motiviert mich immer wieder die Praxen mit der neu gedachten webbasierten Praxissoftware in die Zukunft zu begleiten.

Die Zeit ist mobiler und digitaler um das in den Zahnarztpraxen umzusetzen zu können ist es wichtig auch in der Software neue Wege zu gehen.

Vom Empfang eines Patienten über die Planung zur Behandlung und schließlich der Abrechnung sind viele Prozessschritte nötig. Durch den Fachkräftemangel kann es durchaus wichtig sein das einzelne Aufgabenbereiche outgesourct werden.

Mein Anliegen ist es die Zahnärztinnen im Chance Prozess zu begleiten, das bedeutet für kleine Praxen die Komplexität zu reduzieren bzw. für große Praxen Skalierbarkeit herzustellen.

Knowledgebase

Erstmal wird man davon nicht so viel mitbekommen. Es gibt keine QM-Polizei, die in die Praxis kommt und kontrolliert, wie gut das QM umgesetzt wurde. Aber eine Praxis, die kein QM macht, bekommt ein ganz anderes Problem. Ich finde es sogar ein problematisch, dass so viele Anforderungen nur deshalb priorisiert werden, weil die Gefahr einer Begehung besteht. Was wirklich wichtig sein sollte ist, dass eine Praxis weiß, wo sie steht, Ziele hat und einen Plan, wie sie diese Ziele erreicht. Da ist es egal, ob wir über Hygiene, Arbeitssicherheit oder die Praxisentwicklung sprechen. Wer also kein QM macht wird es wahrscheinlich in subtilen Dingen feststellen. Die Zusammenarbeit flutscht nicht. Patienten beschweren sich. Aufgaben werden nicht zuverlässig erledigt. Frust steigt. Das muss nicht so sein. Das Gegenteil ist dann aber eher eine Zufallserscheinung.

Im QM geht es darum, sich klar darüber zu sein, wo man steht und ob man gerne dort weiter stehen möchte. Wenn Soll und Ist nicht zusammenpassen, sollte man aktiv werden. Wenn alles passt, dann darf man seine Abläufe gerne so beibehalten. Aber auch wenn alles läuft lohnt es sich, regelmäßig in die Selbstreflexion zu gehen. Wichtig ist, dass man rechtzeitig bemerkt, wenn es nicht mehr rund läuft und sich dann in einen strukturierten Verbesserungskreislauf begibt.

QM funktioniert meist dann nicht, wenn den Beteiligten das „Warum“ nicht klar ist und keine Transparenz über die Ziele vorhanden ist. Mitarbeiter arbeiten am Liebsten in Strukturen, sie wollen nur nicht das Gefühl haben, sinnlosen Strukturen zu folgen. QM wird oft missverstanden und deshalb in vielen Situationen als sinnlos empfunden. Meines Erachtens darf dem QM ruhig mal ein wenig Dramatik genommen werden. Das ist keine On Top Aufgabe, die den Menschen von seiner eigentlichen Arbeit abhält. QM ist eine strukturierte und systematische Herangehensweise an die eigenen Aufgaben, und man macht es automatisch, wenn man sicherstellen möchte, dass man ein konkretes Ziel erreicht. Das ist QM, wie ich es verstehe, lebe und vermittle.

Blogartikel

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