4 Tipps, die dich auf dein Bewerbungsgespräch vorbereiten

Konstanze Schwiertz

Ein Bewerbungsgespräch steht an. Die Aussicht auf eine mögliche Stelle freut dich.

Aber was kommt da jetzt auf dich zu? Wer wird dir gegenübersitzen? Welche Fragen werden gestellt?

Diese Fragen kann ich dir nicht beantworten. Kaum einer wird sie dir beantworten können.

Damit du dich trotzdem nicht unvorbereitet fühlst, gebe ich dir 4 Tipps an die Hand. Sie helfen dir mit mehr Sicherheit in das Gespräch zu gehen.

Auf geht’s!

 Wir können unser Gegenüber nur selten wirklich beeinflussen. Es bleibt uns also nur uns auf uns selbst zu fokussieren.

Daher beziehen sich die meisten Punkte auch auf DICH!

 

1. Schaffe dir ein ganz klares Bild deiner Vorstellungen für dein berufliches Leben!

Wie soll dein Arbeitsleben idealerweise ablaufen?

Wie willst du arbeiten? Wie viel willst du arbeiten?

Möchtest du nebenbei wissenschaftlich arbeiten?

Welche Position möchtest du mal erreichen?

 

Das sind nur ein paar Beispielfragen, damit du weißt in welche Richtung es gehen kann.

Ein scharfes Bild vor Augen zu haben stärkt dein Selbstbewusstsein. Denn du erhältst  dadurch mehr innere Klarheit und damit Stabilität.

 

2. Arbeite an deinen Einstellungen!

Durch den meiner Meinung nach oftmals etwas übertriebenen Ethos Chefärzten gegenüber   spürt man immer wieder die unterwürfige Haltung vieler Assistenzärzte. Nach dem Motto:   „es ist eine Ehre unter xy zu arbeiten“. Unter? Warum nicht mit!?

Verstehe mich nicht falsch. Es gibt grandiose Ärzte, die all unseren Respekt verdienen! Und  den sollen sie auch bekommen. Leider verlieren viele junge Mediziner dabei den Blick für sich und für ihren eigenen Wert.

Du bist kein Bittsteller und du stehst auch nicht in der Schuld eines Chefarztes, weil er dich   eingestellt hat. Mach dir klar was du kannst, welche Aufgaben du übernehmen wirst. Du             wirst Teil eines Teams sein! Und in einem Team ist jeder wichtig!

 Ich will dich nicht auf einen übertriebenen Überflieger-Modus bringen. Ich versuche ein bisschen zu provozieren, damit du für dich schaust ob diese Haltung vielleicht auch zu deinen Einstellungen gehört?

 

3. Schreibe dir Fragen auf, die du im Gespräch stellen möchtest.

Wie sind die Arbeitszeiten?

Gibt es eine strukturierte Einarbeitung?

Wie erfolgt die Zeiterfassung?

Wie viele Dienste fallen durchschnittlich im Monat an?

 

Das sind wieder nur einige Beispiele. Die Liste könnte ich ewig fortsetzen und sie wird   individuell sehr unterschiedlich ausfallen.

Schreibe dir die Fragen auf und nimm den Zettel mit ins Gespräch. Du wirst dir vielleicht  nicht alles merken können und so hast du etwas was dir Sicherheit verschafft!

 

4. Sammle ein paar Informationen über den Chefarzt.

 Du solltest den Eindruck machen zu wissen wofür du dich bewirbst. Bitte nichts auswendig  lernen und dann herbeten.

 Aber einmal zu schauen, welche Spezialisierungen/Schwerpunkte die Abteilung hat und wie    die Karriere des Chefs war (eigene Forschungsschwerpunkte usw) kostet nicht sehr viel Zeit.

Auch das verleiht dir wieder ein Stück mehr Sicherheit.

 

Eine Frage versetzt viele Bewerber immer wieder in Aufregung: Werden fachliche Dinge gefragt?

Auch hierfür kann ich dir keine pauschale Antwort geben. Aus meiner Erfahrung und der vieler guter Freunde passiert das selten.

Also: keine PANIK. Dein letztes Examen liegt noch nicht so lang zurück und du weißt eine Menge!!!

 

Ich hoffe ich konnte dir mit diesen Tipps weiterhelfen und du gehst souverän in das nächste Bewerbungsgespräch!

Hinterlasse gern deine Gedanken, Erfahrungen und Ideen zu diesem Thema!

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Konstanze Schwiertz

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