Mitarbeiter gehen nicht wegen des Gehalts!

Klingt hart? Ist aber wahr. Und genau hier beginnt die Veränderung.

Vielleicht kennen Sie das: Sie führen Ihre Praxis mit vollem Einsatz, geben Ihr Bestes für Ihre Patienten – und trotzdem spüren Sie Unruhe im Team. Fehlende Motivation, schwelende Konflikte, hohe Krankheitsquoten oder sogar Kündigungen.

Doch was, wenn ich Ihnen sage, dass das alles kein Zufall ist? Dass es wissenschaftlich messbare Mechanismen gibt, die bestimmen, ob ein Team aufblüht – oder ob es langsam, aber sicher auseinanderfällt?

Denn am Ende geht es nicht nur um Arbeitszeiten, Gehalt oder Urlaubstage. Es geht um das, was im Kopf passiert.

Warum Ihr Team unzufrieden ist – und Sie es (noch) nicht sehen

Jeder fünfte Mitarbeiter in Zahnarztpraxen ist unzufrieden. Rund ein Drittel denkt über einen Wechsel nach. Doch Unzufriedenheit schreit nicht immer laut. Sie beginnt leise:

In einer ZFA, der keine Lust mehr hat, Extrameilen zu gehen.
In einer Prophylaxe-Assistentin, die sich nicht gehört fühlt.
In der Rezeptionsexpertin, die nur noch Dienst nach Vorschrift macht.

Und dann? Dann kommt die Kündigung. Und plötzlich ist klar, was schiefgelaufen ist.

Aber warum passiert das immer wieder? Warum sind einige Teams belastbar, motiviert und eingespielt – während andere unter Stress und Frust leiden?

Die Antwort liegt in der Biochemie unseres Gehirns.

Wie Neurotransmitter Ihre Praxis steuern

Haben Sie sich je gefragt, warum manche Mitarbeiter mit Freude arbeiten und andere bei kleinsten Herausforderungen genervt reagieren? Warum manche Teams in stressigen Zeiten zusammenwachsen – und andere auseinanderbrechen?

Hier spielen Neurotransmitter eine entscheidende Rolle. Diese kleinen biochemischen Botenstoffe steuern unser Verhalten, unsere Motivation und unser Wohlbefinden. Und das Beste: Sie sind beeinflussbar!

Dopamin – Der Antreiber
Wenn Dopamin fließt, sind Mitarbeiter motiviert, leistungsbereit und voller Tatendrang. Fehlendes Feedback oder monotone Abläufe? Dopamin sinkt – und mit ihm die Motivation.

Oxytocin – Der Bindungsbooster
Dieses Hormon sorgt für Vertrauen und Zugehörigkeit. Teams mit starkem Oxytocin-Gefühl stehen füreinander ein – Teams ohne verlieren den emotionalen Bezug zur Praxis.

Serotonin – Der Stimmungsaufheller
Ein ausgeglichener Serotoninspiegel sorgt für innere Ruhe und Zufriedenheit. Mitarbeiter mit niedrigem Serotoninwert? Schnell gereizt, unzufrieden – und auf der Suche nach etwas Besserem.

Cortisol – Der Stressverstärker
Zu viel Cortisol bedeutet: Alarmzustand! Dauerstress, Chaos oder schlechte Führung treiben diesen Wert in die Höhe – und machen Ihr Team langfristig krank und unzufrieden.

Die entscheidende Frage lautet also: Wie sieht das Neurotransmitter-Profil Ihrer Praxis aus? Sorgt Ihr Praxisklima für Motivation, Vertrauen und Zufriedenheit? Oder dominieren Stress, Frust und innere Kündigungen?

Die gute Nachricht: Sie können das aktiv verändern!

Viele Praxisinhaber vermuten, dass sie ein gutes Arbeitsumfeld bieten. Doch was, wenn das Team das ganz anders sieht?

Die Lösung: Messen statt Rätseln!

Eine wissenschaftlich fundierte Analyse der Mitarbeiterzufriedenheit und Arbeitgeberattraktivität zeigt schwarz auf weiß, wo Ihre Praxis steht – und wo die versteckten Baustellen liegen. Denn nur wer weiß, was los ist, kann wirklich etwas verändern. Es geht nicht darum, noch härter zu arbeiten oder Ihre Mitarbeiter ständig zu loben. Es geht darum, die richtigen Hebel zu finden, um Motivation, Bindung und Leistungsbereitschaft auf natürliche Weise zu steigern.

Ich zeige Ihnen, wie gut Ihre Praxis als Arbeitgeber wirklich ist.
Lass Sie uns sprechen. Ihre Praxis hat es verdient.

Ihre Netzwerkexpertin Anne Isbaner-Winzer.